Wenn man Marina begegnet, steht man einem Lichtmenschen gegenüber. Also sozusagen ein Mensch, dessen Aura so stark und positiv ist, dass man nicht umher kann als mit ihr zu sprechen, mit ihr zu lachen und zu philosophieren. Die erst 24-jährige Fotografin hat in ihrem jungen Leben bereits viele Erfahrungen – unglaublich schöne und unglaublich traurige – gemacht. Und nachdem unser Thema der Woche Leukämie ist, könnte dieses exklusive Interview besser nicht passen als jetzt. Seid gespannt auf unfassbar starke Worte:
Interview: Karin Teigl & Marina Scholze
Text: Caro Eisl
Bilder: Marina Scholze
Karin: Liebe Marina, zum Start meine Frage: Was oder wer hat dich zur Person gemacht, die du heute mit deinen frischen 24 Jahren bist? Marina: Also meine positive Einstellung habe ich sicher von der Grundhaltung meiner Familie mitgenommen. Im speziellen seit dem Zeitpunkt zu dem meine Mama verstorben ist! Seither denke ich mir immer, ich möchte in meinem Leben alles machen und erreichen was ich mir erträume und wünsche. Niemals möchte ich am Ende meines Lebens Dinge bereuen, die ich nicht gemacht habe. Deshalb meine Denkweise: Viel öfter neue Dinge ausprobieren und sich etwas trauen! Weg von der Couch, rein ins Leben! Denn von nichts kommt nichts – ich will rausgehen und richtig LEBEN!
Wow, das ist die Einstellung die dich so sympathisch macht – Du ziehst einem auch wahrlich mit deiner positiven Energie an! Jetzt muss ich aber nochmal kurz nachhaken. Du hast deine Mama erwähnt, darf ich fragen wie alt du zu dem Zeitpunkt warst und was passiert ist? Meine Mama hatte Leukämie. Sie starb mit 43, ich war 20 und mein Bruder 18. Sie hatte schon seit sehr, sehr langer Zeit Probleme mit ihrem Blut und sogenannte chronische Leukämie. Uns war also schon sehr früh bewusst: Mit Mama stimmt was nicht! Als sie 40 Jahre alt war kam dann die Diagnose: Akute Leukämie und unser Credo war: Wir kämpfen. Meine Mama war Heilpraktikerin und nie großer Fan der Schulmedizin! Sie wollte also eigentlich keine Chemo aber für uns hat sei es trotzdem zwei Jahre versucht und gekämpft. In den letzten Monaten ihres Lebens haben wir dann einfach gemerkt, es geht bergab. Die letzten Wochen wurde mir dann bewusst, sie kann nicht mehr. Ihr Körper war nur mehr eine Art Schale, darin konnte ich meine Mama garnicht mehr zu sehen vor lauter Schwäche. In dieser Zeit ging es auch mit richtig schlecht aber ich habe verstanden, dass es jetzt für sie besser ist zu gehen. In Frieden. In den letzten Momenten habe ich den lieben Gott gebeten: Bitte lass sie gehen!
Unglaublich, wo hast du diese Kraft hergenommen? Also gerade als Tochter dann auch zu verstehen, dass man die eigene Mama gehen lassen darf ist ein unglaublich starker Schritt! Meine Mama hat uns in ihren letzten Jahren das Ganze immer sehr positiv und klar vermittelt. Sie meinte, das sei jetzt ihr Weg. Schon als sie zwei Jahre vor ihrem Tod im Krankenhaus die Diagnose akute Leukämie bekam, kam sie nach Hause und meinte: „Marina, eigentlich will ich das alles nicht!“. Nur für uns hat sie dann die Chemo gemacht – eine kurze aber für uns sehr wichtige lebensverlängernde Maßnahme. Und schon alleine dafür, dass sie das alles für uns durchstand, habe ich die Kraft gehabt. Ich wollte, dass sie macht, was sie für richtig hält. Sie wollte gehen und deshalb habe ich sie gelassen!
Liebe Marina was waren denn die letzten Worte deiner Mama?„Meine Kinder sind das Beste das mir passieren konnte. Ich bin so stolz auf meine Kinder!“. Und das war einer der wertvollsten Aussagen für uns, weil man immer das Gefühl hat, ich kann im Leben gar nichts mehr falsch machen, weil sie immer stolz auf mich sein wird! Mich hat diese Einstellung meiner Mama so gefüllt mit Liebe und diese Liebe trage ich heute noch in mir.
Ich habe mir das auch als Aufgabe gemacht, dass ich meine Mama weiterhin in meinem Herzen trage und dass Leute die mich sehen auch einen Teil von ihr wiederfinden! Ich möchte sozusagen die positive Erinnerung meiner Mama sein!
Deine Mama hatte also schon sehr lange vor ihrem Tod gesundheitliche Probleme. Wie hat sie euch erzogen beziehungsweise, was hat sie euch mitgegeben? Nachdem sie schon seit ihrem 30. Lebensjahr mit chronischer Leukämie zu kämpfen hatte, hat sie uns schon sehr früh, sehr selbstständig erzogen. Sie hat uns die Liebe gegeben die wir brauchten, uns aber machen lassen, nie eingeengt. Eines der größten Geschenke das ich von ihr bekam, war sicherlich das sehr starke Lebensvertrauen. Das hat sie uns schon sehr früh mitgegeben und dieses Vertrauen ist in jeder Lebenslage und bei jeder Entscheidung wichtig!
Und wie hat sie dir dieses Lebensvertrauen vermittelt? Unsere Familie hat generell ein sehr starkes Gottvertrauen. Wir glauben, dass alles was im Leben passiert, auch einfach dazu gehört. Jetzt im Nachhinein weiß ich einfach, das hatte alles seinen Sinn. Auch wenn es das schlimmste ist auf Erden, dass meine liebe Mama körperlich nicht mehr da ist. Ich weiß einfach, sie ist trotzdem nicht weg. Das spüre ich. Sie begleitet mich auf meinem Weg und meine Verbindung zu ihr ist immer noch extrem stark. Und damit kann ich sehr gut leben – das gibt mir die Kraft die ich brauche!
Unglaublich und auch sehr schön, dass du das so siehst beziehungsweise, dass du das auch fühlst! Wie würdest du diesen Draht zu ihr beschreiben? Meine Mama hat immer gesagt, eine weiße Feder oder ein weißer Schmetterling sind gute Zeichen. Und gerade wenn ich mal am Grübeln oder Nachdenken bin und in dem Moment eines dieser zwei Zeichen sehe, dann weiß ich das ist ein Zeichen von ihr und es ist ein Gutes!
Ein weiteres Beispiel, einmal hatte ich eine schwere gesundheitliche Entscheidung für mich zu treffen und wusste nicht recht wie oder was… In derselben Nacht träumte ich von ihr und sie hat es vehement verneint und war gegen die Entscheidung. Am Morgen wusste ich dann, OK das sollte ich lieber lassen.
Generell glaube ich einfach für solche spirituellen Dinge muss man auch offen sein! Aber ich bin einfach schon so viele Menschen mit dieser Offenheit begegnet und lasse mich unglaublich gerne von erfahrenen Leuten inspirieren. Ich glaube einfach fest daran, dass ich meine Mama irgendwann wiedersehen werde. Und ich habe einfach dieses starke Gottvertrauen, dass alles seinen Sinn hat. Ich weiß, dass sie mich irgendwann wieder abholen wird!
Du konntest dich auf den Tod deiner Mama einigermaßen vorbereiten. Bei anderen wiederrum stirbt ein enger Angehöriger von heute auf morgen. Wenn jemand so einen ähnlichen Schicksalsschlag wie du zu verzeichnen hat, was kannst du ihnen mitgeben? Also erstens Mal Hut ab für alle, die so schnell einen Angehörigen verlieren! Denn ich und meine gesamte Familie – Wir hatten die Chance in Ruhe Abschied zu nehmen. Wir waren alle daheim, ringsum ihr Bett beim letzten Atemzug dabei. Das gibt einem Kraft.
Egal ob Schicksalsschlag oder nicht, kann ich es jedem empfehlen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen! Lest Bücher und redet offen darüber wie ihr euch fühlt! Ich konnte es dadurch einfach viel schneller aufarbeiten und wieder positiv ins Leben gehen. Ich persönlich habe wirklich offen mit JEDEM darüber geredet. Über meine Ängste und die Situation generell. Schon ab der Diagnose Leukämie zwei Jahre vor dem Tod meiner Mama habe ich meinen Tränen freien Lauf gelassen! Denn mein Bruder oder Papa zum Beispiel haben das damals im Stillen mit sich vereinbart und jetzt merke ich wie viel länger sie brauchen um das Ganze zu verarbeiten.
Also mein Credo: Reden, reden, reden. Viel lesen und Fremderfahrungen sammeln von Menschen, die bereits durch etwas Ähnliches gegangen sind!
Das heißt du hast das Ganze schon sehr gut verarbeiten. Schon alleine weil du immer mit deiner Familie und deinen Freunden geredet hast und reden wirst. Hast du aber selber auch Rückschläge zu verzeichnen? Natürlich! Ganz klar! Gerade wenn ich auf Hochzeiten fotografiere, kommt mir einfach oft der Gedanke: Mei, meine Mama wird nie bei diesem Moment dabei sein können – also körperlich. Ich weiß, sie wird da sein wenn ich mal mein Ja-Wort gebe, aber ich kann sie nicht ansehen, sie umarmen, mit ihr lachen und weinen! Aber ich habe das einfach akzeptiert und immer den Gedanken im Hintergrund, dass meine Mama auf keinen Fall will, dass ich immer wegen ihr traurig bin.
Meine Mama und ich haben zwei oder drei Jahre vor ihrem Tod eine wundervolle Reise zusammen gemacht und ich denke einfach immer an diese geile und lustige Zeit mit ihr. Auch das stimmt mich immer wieder positiv! Deswegen verschenke ich zum Beispiel auch am liebsten Erinnerungen – weil das sind die Dinge die ich am Ende, also im Tunnel des Lebens sozusagen, mitnehmen kann. Denn alles Materielle bleibt hinten, nur die Erinnerungen und Erlebnisse kann ich mitnehmen!
Und deshalb auch deine Einstellung – Leben genießen, in vollen Zügen!?
Ja und gerade in der heutigen Zeit ist das oft so schwierig, weil viele in dem Karriere-Wahnsinn und in der unpackbar vielen Arbeit fast schon untergehen. Und ganz ehrlich, wenn du in dein Grab gebettet wirst, kannst du keine Arbeit mitnehmen, kein Haus, kein Geld, kein Statussymbol. Ein Outfit kannst du mitnehmen und vielleicht ein Plüschtier, aber das war´s dann auch schon. Darum sage ich immer, das Einzige was zählt ist, dass du glücklich bist und dass du Erinnerungen hast, die dich prägen, happy machen und über die du froh sein kannst. In unserer Kultur geht das leider etwas verloren.
Du hast recht. Und gerade die Social-Media-Welt in der wir leben, zeigt uns leider oft genau DAS. Statussymbole, perfekte Figur – nur das zählt… Du bist aber eher bei der Gegenbewegung und auch dein Podcast ‚Laut & Glücklich’ spiegelt dein Gedankengut wider! Genau! Natürlich gibt es auch Momente, in denen man darauf vergisst. Auf einmal möchte man auch ein neues, cooles Teil uuuunbedingt haben, weil man es bei einer Fashionista gesehen hat! Aber ich bin wirklich nicht so die Person, die sich jede Tasche kaufen muss nur weil jemand anderes sie trägt! Denn das ist nicht mein Wert. Ich für mich brauch’ das einfach nicht!
Die perfekte Social-Media-Welt. Du bist hier wirklich ganz offen und ehrlich und vor allem du selbst! Absolut. Es ist gefährlich und viele verstecken sich hinter Makeup und einer perfekten Figur.
Das Wichtigste ist einfach, dass du dir selbst genug bist. Dass du dich selber einfach gern hast und du dich liebst und dich vor allem ausstehen kannst! Denn die meisten Menschen da draußen können sich selber nicht mal ausstehen. Die Girls können den besten Body haben, das schönste Gesicht, aber wenn ich vor ihnen stehe und einfach null Ausstrahlung sehe, dann tut mir das leid. Die perfekte Hülle sozusagen aber nicht’s dahinter. Und das finde ich so schade, dass mittlerweile sehr oft die Tiefe fehlt. Das Tiefgründige hat an Wichtigkeit verloren. Aber Hauptsache die neueste Gucci-Tasche… Diese ganze Welt ist mir fremd und ich verstehe das nicht.
Weil du gerade erwähnt hast – Du musst dich in erste Linie selber lieben! Es klingt so einfach aber Selbstliebe ist auch gerade für mich persönlich ein sehr schwieriges Thema! Ich persönlich bin nie mit mir zufrieden, sei es beruflich oder privat. Ich möchte immer mehr und muss mich immer verbessern um ‚glücklich’ zu sein. Was kannst du mir und unseren Lesern da draußen mitgeben? Hast du einen Ratschlag für uns in Bezug auf Selbstliebe? Also schon alleine ein kleiner Tipp. Stell dich vor den Spiegel – jeden Tag – und sage zu dir selbst: Ich mag mich, so wie ich bin. Ich liebe mich, so wie ich bin! Und wenn du alleine schon das tust, dann programmierst du sozusagen diese Worte in dein Gehirn.
Umgebe dich mit Leuten, die positiv sind und die Fähigkeit besitzen, sich selbst zu lieben. Und lese Bücher oder höre Podcasts über Selbstliebe.
Aber grundsätzlich ist es einfach ein Gedankentraining. Du musst diesen Spross einfach in dein Hirn setzen und ihn pflegen. Ich habe früher den Satz ‚Glaube nicht alles was du denkst’ nicht verstanden. Mittlerweile verstehe ich ihn sehr gut und genau das habe ich umgesetzt. Die Zweifel, die uns oft plagen – vor allem Frauen – wie: Ich bin nicht schön genug. Ich bin nicht dünn genug. Etc.. Genau diese Gedanken habe ich gelernt umzuwandeln in: Mir geht es gut. Ich bin gesund. Ich habe einen tollen Job. Ich habe ein wundervolles Leben. Und so weiter.
Es gibt einfach mittlerweile so wenige Menschen, die einen Raum betreten und bei denen du dir denkst – Wahnsinn, was hat die für eine Ausstrahlung! Ich möchte irgendwann so ein Mensch sein und deshalb arbeite ich fest an mir und meinem Inneren!
Du hast diese Ausstrahlung schon in deine Wiege gelegt bekommen, denn du meintest deine Mama war auch schon so ein spezieller Mensch! Wenn man dich ansieht, dann strahlst du! Viele, wie erwähnt, haben Schwierigkeiten sich zu lieben aus welchem Grund auch immer. Wie stehst du dazu wenn solche Menschen zum Therapeuten gehen? Ich bin tatsächlich selber gerade auf der Suche nach einem Coach. Es ist wichtig einen neutralen, außenstehenden Menschen zu sehen, der mit dir gemeinsam reflektiert. Persönlich bin ich bei keinem Therapeuten aber ich finde das toll. Wenn jemand an sich und seiner Situation arbeiten möchte, dann soll er oder sie das unbedingt tun! Mit professioneller Hilfe – umso besser! Ist doch gar nicht schlimm, wenn man Hilfe benötigt. Dafür sind wir Menschen doch hier auf Erden, damit wir uns gegenseitig stützen und unterstützen! Lieber zusammen als gegeneinander!
Das sind so schöne Worte. Ich könnte Stunden so weiterreden und dich ausfragen. Dennoch kommen wir jetzt zum Ende, deshalb meine letzte Frage. Was kannst du meinen Lesern noch mitgeben? Also ein Spruch, der mir einfach sehr oft hilft etwas zu wagen (und das verstehen jetzt vermutlich nur die, die meinen Dialekt verstehen): „Scheiß da nix, dann feit da nix!“ 😉 . Habt ein ordentliches Lebensvertrauen und steht dem Leben einfach positiv gegenüber. Denn das Leben hat nichts Schlechtes mit euch im Sinn! Im Gegenteil, nur das Beste! Auch wenn etwas Schlechtes passiert, es hat seinen Sinn und wenn ihr dann in die richtige Richtung schaut und eventuell eure Sichtweise verändert, dann steckt ein unglaublich wichtiger Lernprozess dahinter. Und im Nachhinein werdet ihr sehen: „So schlimm es war. Gut, dass mir das zu dem Zeitpunkt passiert ist!“.
Was für aufbauende, wunderschöne Worte von der unglaublich bewundernswerten und talentierten Marina! Wer mit ihr zusammenarbeiten, ihren Podcast anhören oder einfach Hallo sagen möchte, des besucht am besten ihre Homepage: marinascholze.com .
Theresa Kaindl -
sehr toller und berührender Beitrag! wirklich schöne Worte <3
Karin Teigl -
schon geh? ihr 2 müsst euch bald mal kennenlernen <3
Vanessa Mükisch -
wundervoller BEITRAG für unsere heutige Zeit und Menschen mit Tiefsinn und Durchblick – toll gemacht!
C -
Danke Vanessa <3
Melina -
So ein wundervoller Post, der mich zu Tränen gerührt hat. Marina klingt wirklich nach einem wahnsinnig tollem Menschen und ich habe mich in ihren Ansichten sehr oft wieder erkannt.
Monika -
Hallo Marina!
Vielen Dank für Deine aufbauenden Worte und den Mut offen über eine sehr schwere Lebenszeit in Deinem Leben zu sprechen. Du bist eine wunderbare junge Frau, ein Mensch mit Tiefgang und lichtvoller Seele. Deine Mama hatte großes Glück eine so tolle Tochter zu haben.
Als persönlich Betroffene (60, chronische Leukämie), die Diagnose erhielt ich vor ca. drei Jahren, berührte mich das Interview sehr. So reif wie Du und Deine Mama mitsammen umgegangen sind, ist jedem chronisch erkrankten Menschen nur zu wünschen. Mit meinem Sohn klappt das wunderbar, wir können über alles sprechen. Der Dialog mit meiner Tochter findet leider nicht statt, da sie alles was Schmerz bedeutet, ablehnt. Dies belastet mich, aber ich liebe sie und respektiere ihre Entscheidung. So bete und hoffe ich, dass womöglich am Ende meiner Tage noch ein Gespräch möglich ist. Ich denke, dies wäre für unsere Heilung auf allen Ebenen, sehr schön und wichtig. Ich wünsche Dir auf Deinem weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute und bleib so wie Du bist!
Alles Liebe sendet dir Monika
Lily Airich -
Marina ist so eine inspirierende Persönlichkeit! Tolle Worte <3
Varuna jithesh -
Perfect and nice looking outfit..
Tanja Roos -
So ein schönes berührendes Interview! Tränen in den Augen. Meine Mama ist auch an akuter Leukämie mit 44 gestorben. Danke liebe Marina fürs Teilen. ♥ I feel you.